7 Möglichkeiten
mit Wut umzugehen

Wut

Sind Sie gerade aufgebracht und ärgern sich, weil Sie sich ungerecht behandelt fühlen, unverstanden, ausgenutzt, belogen, betrogen, in Ihrer Ehre gekränkt, gedemütigt oder bedroht?

Wut ist eine starke Emotion. Sie drückt unser Unbehagen gegenüber einer Person oder Situation aus. Untersuchungen zeigen sogar, dass anhaltender Ärger und Depression die zwei Seiten einer Münze sein können.

Wütend zu sein ist eine natürliche Reaktion auf einen äußeren oder inneren Reiz. Wütend zu sein ist eine der Manifestationen von Stress. Und Zorn kann weiteren Stress auslösen. Wut ist nicht nur die Reaktion auf einen Auslöser, sondern beinhaltet den Ausdruck dieser Reaktion: Sie laufen rot an, blasen die Backen auf, zittern, schreien, toben, werfen Geschirr, schlagen, ….

Wenn wir wütend sind, können wir keinen klaren Gedanken fassen, verlieren den Überblick über die Situation und denken nur noch an Rache. Der Körper befindet sich in Aufruhr und ist gestresst.

Diese Wut-Trigger entstehen gewöhnlich aus einem einzigen Grund: Unsere Erwartungen an eine Person oder eine Situation sind nicht eingetroffen. Das können Erwartungen sein, die Sie in sich selbst oder in andere Personen gesetzt haben oder sogar Erwartungen, die andere Personen an Sie haben und die Sie meinen, erfüllen zu müssen. Diese nicht eingetroffenen oder erfüllten Erwartungen und die Enttäuschung und Frustration darüber können uns in die Rage-Zone führen, wenn Sie sich z. B. von Worten verletzt fühlen und denken, dass die andere Person Ihre Erwartung, respektvoll behandelt zu werden, nicht erfüllt.

Unsichere Menschen tendieren oft dazu, alles, was andere sagen oder tun, auf ihren Selbstwert zu beziehen. Sie unterstellen anderen schnell, nicht mit genügend Respekt behandelt zu werden. Dann regen sie sich schnell auf und werden wütend.

Welche Auswirkungen hat Wut?
Ständige Gereiztheit ist eine Form von Stress. Fressen wir den Ärger aus Angst vor negativen Reaktionen in uns hinein und unterdrücken ihn, reagiert unser Körper vielleicht mit Herzstechen, Kopf- oder Rückenschmerzen, Magenbeschwerden.

Wenn Sie sich entscheiden, Ihr Aufgebrachtsein jedes Mal direkt und unkontrolliert nach außen zu zeigen und auszudrücken, werden Sie je nach Schweregrad eventuell sogar zum Straftäter.

Wie gehen die meisten Menschen mit Ärger um?
Sie geben ihn weiter, indem Sie sich an jemand anderem oder in einer anderen Situation abreagieren. Sauer auf den Chef? Wütend den Druck auf den untergeordneten Kollegen weitergeben. Ärger mit einem unzufriedenen Kunden? Nimm den Grimm mit nach Hause und lasse ihn durch sarkastische Bemerkungen an Deinem Partner aus oder schrei die Kinder an, dass sie zu laut spielen.

Wer meint, diese Art des Wutumgangs ist besser als die Unterdrückung, der täuscht sich. Der amerikanische Herzspezialist W. Redford fand heraus, dass Menschen, die ihrem Ärger Luft machen, eine geringere Lebenserwartung haben als diejenigen, die ihn für sich behalten. Wer seinem Ärger Luft mache, erledige ihn nicht. Er koche innerlich weiter und wächst im Körper.

Es gibt bessere Wege, mit der Wut umzugehen.

1. Ändern Sie Ihre Erwartungen.
Weil Wut aus enttäuschten Erwartungen entsteht, hilft es ungemein, diese Erwartungen zu ändern. Das setzt voraus, so flexibel zu sein, seine Erwartungen der Situation jederzeit anpassen zu können.

Anstatt sich über einen versäumten Termin aufzuregen, versuchen Sie, dieses Versäumnis ruhig anzunehmen. Es ist, wie es ist. Überlegen Sie, wie Sie das Versäumnis wieder gut machen können. So nehmen Sie den versäumten Termin aus Ihrer Erwartungsliste heraus, um diese mit einem neuen Lösungsweg zu überarbeiten. Indem Sie Ihre Pläne/Erwartungen überarbeiten und korrigieren, setzen Sie sich nicht mehr dem gewohnten Gang aus, nämlich wütend zu werden, wenn etwas nicht so läuft, wie Sie es erwarten. Sie werden erstaunt sein, was für Ideen auftauchen, wenn Sie erst einmal kreativ nach Alternativen suchen und Ihren Geist nicht durch die altbekannte Frustration trüben lassen.

2. Ändern Sie Ihren inneren Dialog.
Wenn Sie sich in einer Situation befinden, in der Rage aufkommt, versuchen Sie, Ihren inneren Dialog positiv zu verändern.

Beginnen Sie Ihr Gespräch mit sich mit dem Satz „Gut, dass das passiert ist, weil ...“ anstatt zu sagen: „Sch...., jetzt habe ich den Zug verpasst“, sagen Sie: „Gut, dass ich den Zug verpasst habe, so habe ich Zeit, in Ruhe essen zu gehen und eine Zeitung zu kaufen bis der nächste Zug fährt“, oder „Gut, dass ich den Zug verpasst habe, so kann ich bei dem schönen Wetter noch einen kleinen Spaziergang machen bis der nächste Zug fährt“.

3. Atmen Sie tief durch.
Es gibt Situationen, an denen Sie im Moment nichts ändern können. Wenn Sie gerade in einem Stau stehen, bringen Sie Empörung und Ärger nicht weiter. Also tief durchatmen und das beste aus der Situation machen: Zeitung lesen, Musik hören, Unterlagen durchsehen, …

Tief durchatmen ist einer der am meisten empfohlenen Wege, die Wut zu kontrollieren. Atmen Sie 10 bis 15 Mal tief ein und aus. Konzentrieren Sie sich ganz auf den Atem, atmen Sie frische Energie ein und verbrauchte, stressige Energie aus. Die durch die Gereiztheit angespannten Muskeln entspannen sich und die erhitzte Stimmung kühlt ab.

4. Machen Sie eine Pause und gehen Sie weg.
Werden Sie wütend, machen Sie eine Pause. Stehen Sie auf und ändern die Umgebung, verlassen Sie den Raum, gehen sie auf den Flur, in ein anderes Zimmer, in den Garten, ins nächste Café.

Wegzugehen ist ein guter Weg, den wirklichen Grund für die Wut herauszufinden. Vielleicht sind es gar nicht die Überstunden, die Sie wütend machen, sondern der kleine Streit, den Sie heute Morgen mit Ihrem Partner hatten.

„Das größte Gegenmittel gegen den Zorn ist der Aufschub.“ Seneca

5. STOPP
Stoppen Sie die wütenden Gedanken. Sagen Sie leise oder laut „Stopp“ und unterbrechen Sie so den wütenden Gedankenverlauf.

Fragen Sie sich dann sofort: „Wofür bin ich dankbar?“ „Was könnte mich glücklich machen, wenn ich es nur wollte?“. So geben Sie dem Ärgergefühl keinen Raum und machen so Platz für positive Gedanken, die Ihre Laune sofort anheben.

6. Schreiben Sie sich die Wut von der Seele.
Nehmen Sie ein Blatt Papier und schreiben Sie sich Ihren Unmut vom Leib. Benutzen Sie ruhig Schimpfwörter, wenn Ihnen danach ist, denn niemand bekommt Ihre Notizen zu lesen. Danach verbrennen Sie den Zettel. Ihre Wut ist dann im wahrsten Sinne des Wortes verraucht.

7. Humor
Gewinnen Sie der Situation etwas Humorvolles ab. Lachen Sie über sich selbst. Humor ist das Gegengift zu Wut und lachen wird schon immer als die beste Medizin angesehen.

"An Ärger festhalten ist wie wenn Du ein glühendes Stück Kohle festhältst mit der Absicht, es nach jemandem zu werfen - derjenige, der sich dabei verbrennt, bist Du selbst." Buddha

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